{"id":11034,"date":"2020-02-25T06:16:19","date_gmt":"2020-02-25T06:16:19","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=11034"},"modified":"2020-03-22T23:09:29","modified_gmt":"2020-03-22T23:09:29","slug":"erste-eindrucke-von-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=11034","title":{"rendered":"Erste Eindr\u00fccke von Japan"},"content":{"rendered":"<p>Der letzte Stadtbummel ist bereits eine Weile her. Das war vor neun Monaten in Suva auf Fiji. Die Stadt Naha ist jedoch mit ihren rund 320 tausend Einwohner drei mal so gross. Wau, all die Eindr\u00fccke, alles in Japan ist f\u00fcr uns so neu, einfach anders. Wir waren noch nie in Asien. Die Autos sind alle so schnuckelig mini klein. Alles ist einfach miniklein. Jedenfalls zu klein f\u00fcr Thomas F\u00fcsse &#8211; so die Erfahrung beim Schuhe kaufen. Auch die Bars und Kneipen sind klein. Mit f\u00fcnf Personen ist so ein Schuppen bereits prall voll! Die Esserei mit den St\u00e4bchen treibt mich fast zur Weissglut. Ich bin Linksh\u00e4nderin, was sich auf den Lernerfolg nicht gerade positiv auswirkt. Einkaufen ist auch so eine neue Herausforderung. Die sch\u00f6nen&nbsp; Schriftzeichen verraten nicht mal im Entferntesten etwas \u00fcber den Inhalt der Packung. Aussent\u00fcte mit Innent\u00fcte, wom\u00f6glich nochmals mit innerer Plastikhalterung verunm\u00f6glichen sogar den Tastsinn einzusetzen. Und dann ist die Schachtel Kekse nach 15 Minuten auspacken, leider in 15 Sekunden verschlungen. Die <a href=\"https:\/\/translate.google.com\/intl\/de\/about\/\">Google Translate App<\/a> erleichtert das Reisen in Japan. Das Handy einfach mit der Kamera \u00fcber einen Text halten und hokuspokus erscheint der in der gew\u00fcnschten Sprache. Kannst auch einen Text quasseln und dann \u00fcbersetzt abspielen. Die \u00e4ltere Generation spricht in Japan selten Englisch. Bei den jungen Leuten sieht die Situation positiver aus. Oft wird gesprochenes Englisch nicht verstanden, doch wird ein Satz aufgeschrieben, dann wird alles klar.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderBeim Herumschlendern entdecken wir im monstr\u00f6sen Hafen von Naha eine Einbuchtung, wo kleine Fischkutterli liegen. Vor einer Holzh\u00fctte mit langen Tischen, sind einige Personen versammelt. Thomas fragt, ob wir mit der Robusta hier Diesel und Wasser tanken k\u00f6nnen und ein paar Tage bleiben d\u00fcrfen. In der Ginovan Marina gibt es n\u00e4mlich keine Liegepl\u00e4tze f\u00fcr G\u00e4ste.&nbsp; Ja das geht, meint der&nbsp; freundliche Mann. Er betreibt eine Whalewatching Firma. Bezahlen m\u00fcssen wir nichts. Die Robusta passt gerade in die einzig freie L\u00fccke. Im Google Maps als Naha North Marina mit f\u00fcnf G\u00e4stepl\u00e4tzen f\u00fcr Boote bis 9 Meter eingetragen. Ich habe Kuchen gebacken und offeriere allen Anwesenden davon. Immer mehr Leute gesellen sich am Feierabend an den langen Tisch. Sie bringen Bier und Reiswein und auch Chilenischen Weisswein den wir probieren m\u00fcssen. Bald sitzt die ganze Bande auf der Robusta. Ein alter Mann \u00fcbergibt mir eine grosse Papiert\u00fcte. Zu meinem Erstaunen, ist diese mit Italienischen Spezialit\u00e4ten gef\u00fcllt! Ein Salami, gleich gross wie mein Oberschenkel, verschiedene K\u00e4se, Salatsauce und dazu noch eine wild blinkende Lampe ohne Knopf zum Abstellen. Willkommen in Japan! Ihr m\u00fcsst unbedingt zu den Zamami Inseln. Zur Zeit sind da viele Buckelwale mit ihrem Nachwuchs. Doch das Naikosen, das Papier vom Zoll (Custom) welches den ganzen Papierkram in den H\u00e4fen vermeiden soll, fehlt noch f\u00fcr die Weiterreise.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderDas gew\u00fcnschte Papier ist bereits ausgestellt und abholbereit! (mehr dazu im letzten Blogeintrag). Ich pr\u00e4sentiere die gew\u00fcnschte Liste mit zehn aufgelisteten Orten, die wir anlaufen werden. Nur Ort, ohne genaue Angaben, mit Datum. Nach den neuen Bestimmungen entf\u00e4llt diese Liste eigentlich. Na ja, was soll&#8217;s wenn damit die Prozesse endlich abgesclossen ist. Doch die 8 Liter Rum, die Thomas beim Einklarieren in der \u201eShip Stores Declaration\u201c angegeben hat, m\u00fcssen noch verzollt werden. Die Rechnung haut den Thomas aus den zu kleinen neuen Schuhen. 5000 Yen pauschal. Das sind ja fast 50 Franken! Die zweite Variante gef\u00e4llt uns besser. Zwei Beamte fahren mit uns zur Robusta, um den Alkohol zu versiegeln, was zugleich noch den langen Fussmarsch erspart.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholderKeine Reise nach Japan ist perfekt, ohne den Besuch in einem Onsen, was so viel wie &#8220;heisse Quelle&#8221; bedeutet. Davon soll es an die 2300 im Land geben. Dabei handelt es sich um Badeh\u00e4user, die durch vulkanische Energie und mit Thermalwasser betrieben werden. Saunas und Dampfb\u00e4der und nat\u00fcrlich die Sprudelbecken geh\u00f6ren ebenfalls dazu. Die Anlagen sind nach Geschlechter getrennt.<\/p>\n<p>Die Crew, im Onsen frisch gereinigt, gebadet, durchgeschwitzt und erholt, Robusta mit neuem Wantenspanner am Kutterstag repariert &#8211; so ziehen wir nach Zamami weiter. Der Abschied ist sehr herzlich und hinterl\u00e4sst bleibende positive Eindr\u00fccke.<\/p>\n<p>Unter diesem <a href=\"https:\/\/wanderweib.de\/tipps-guenstig-internet-in-japan\/\">Link<\/a> ist beschrieben, wie du als Tourist in Japan g\u00fcnstig zu Internet kommst. Wir haben uns f\u00fcr diese Variante entschieden <a href=\"https:\/\/smashmobile.jp\/\">Smash Mobile<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Stadtbummel ist bereits eine Weile her. Das war vor neun Monaten in Suva auf Fiji. Die Stadt Naha ist jedoch mit ihren rund 320 tausend Einwohner drei mal so gross. Wau, all die Eindr\u00fccke, alles in Japan ist f\u00fcr uns so neu, einfach anders. Wir waren noch nie in Asien. 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