{"id":11600,"date":"2020-08-08T00:07:03","date_gmt":"2020-08-08T00:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=11600"},"modified":"2020-12-17T22:57:39","modified_gmt":"2020-12-17T22:57:39","slug":"east-anchor-cove","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=11600","title":{"rendered":"East Anchor Cove"},"content":{"rendered":"<p lang=\"de-CH\">Salmonberries<\/p>\n<p lang=\"de-CH\">Am Mittag, treffen beide Yachten fast gleichzeitig in East Anchor Cove ein. Das ist ja schon mal ein grosses Plus f\u00fcr das Karawanensegeln. Wir alle haben noch nie so viele ankernde Fischkutter in einer Bucht gesehen. Dieser Fakt stellt sich jedoch schnell als gar nicht mal so negativ wie erst empfunden heraus. John und Jenifer haben von einem Fischer bereits zwei Lachse bekommen. Schade, wegen Sturm konnten wir den Mann nicht zum Abendessen einladen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p lang=\"de-CH\">Thomas und ich erforschen die Insel. Das zart lila leuchtende Feuerkraut steht in voller Bl\u00fcte. Weiter oben am Berghang, wachsen niedrige B\u00fcsche, die kleine blaue Beeren tragen. Ich probiere. Sie schmecken total lecker. \u00c4hnlich wie Holunder. Wir verbringen den ganzen Nachmittag sie zu sammeln. Ich beherrsche mich, keine davon zu naschen, denn wir haben keine Ahnung ob sie ungiftig sind. Die Sonne scheint fast schon warm. So f\u00e4llt die Anspannung der anstrengenden Passage schnell ab. Hier soll der letzte Ort sein, wo die B\u00e4ren die Beeren nicht streitig machen. So dachten wir jedenfalls. Am n\u00e4chsten Tag entdeckt John Kacke am Strand. Welches Tier hinterl\u00e4sst solche Spuren? Dass hier B\u00e4ren leben, erfahren wir erst sp\u00e4ter. In den Aleuten gibt es keine B\u00e4ren habe ich doch gerade erst gelesen. Ist ja eigentlich unlogisch, denn B\u00e4ren sind gute Schwimmer. Die Peninsula, das Festland von Alaska, ist nur gerade mal 300 Meter von der letzten Aleuten Inseln entfernt.<\/p>\n<p lang=\"de-CH\">John ist ein leidenschaftlicher Koch. Thomas angelt gerne. In Alaska brauchst du eine Lizenz daf\u00fcr. So entstehen gemeinsam die tollsten Abendessen. Heute mit Lachs, frischem selbstgebackenem Brot, Kohlsalat und einem Dessert aus Kr\u00fcmelkuchen mit den frisch gesammelten Kr\u00e4henbeeren. Habe ich mit Hilfe des Buches \u201eessbare Pflanzen Alaska\u201c herausgefunden!<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p lang=\"de-CH\">Schon bald m\u00fcssen wir feststellen, dass Alaska nicht gerade das optimale Segelgebiet ist. Das Wetter wechselt enorm schnell. Wind ist da nur bei miesem Wetter. Und wenn der dann mal bl\u00e4st, geht buchst\u00e4blich die Post ab. Ein Vorsegel ist bereits zerschreddert. So werden wir bei leichtem Wind gar nicht mehr vorw\u00e4rts kommen. Und schon steht die erste Herausforderung im Karavanenselgeln an. John und Jenifer ziehen es vor, bei ruhiger See unter Motor zu reisen. Wir warten stur auf Wind, so wie wir es bis anhin immer getan haben. Nur diesmal warten wir sogar auf st\u00e4rkeren Wind.<\/p>\n<p lang=\"de-CH\">Die Kommunikation in der Wildnis ist nicht ganz einfach. E mail schreiben per SSB Funk, ist nicht zu jeder Zeit m\u00f6glich. Entweder st\u00f6ren die Berge oder weitere kosmische Faktoren interferieren das Senden der Mails an Caro Babbo&#8217;s Sattelitentelefon. GRIB Files Wetterdaten laden per SSB klappt auch nicht perfekt. Internet kannst du vergessen. Doch wir finden uns irgendwie&nbsp;immer&nbsp;wieder. Sozusagen instinktiv. Das ist echt toll!<\/p>\n<p lang=\"de-CH\">Alaska gef\u00e4llt uns sehr gut. Die Natur ist derart faszinierend. Im Pazifik habe ich einfach die Berge vermisst. Alles ist gross in Amerika, doch in Alaska ist alles noch viel gr\u00f6sser!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Salmonberries Am Mittag, treffen beide Yachten fast gleichzeitig in East Anchor Cove ein. Das ist ja schon mal ein grosses Plus f\u00fcr das Karawanensegeln. Wir alle haben noch nie so viele ankernde Fischkutter in einer Bucht gesehen. Dieser Fakt stellt sich jedoch schnell als gar nicht mal so negativ wie erst empfunden heraus. John und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11677,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[48],"tags":[],"class_list":["post-11600","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alaska"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11600"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11704,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11600\/revisions\/11704"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}