{"id":12475,"date":"2021-12-14T22:22:52","date_gmt":"2021-12-14T22:22:52","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=12475"},"modified":"2022-04-21T00:37:56","modified_gmt":"2022-04-21T00:37:56","slug":"bye-bye-amerika-hasta-pronto-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=12475","title":{"rendered":"Bye bye Amerika &#8211; hasta pronto Mexiko"},"content":{"rendered":"<p>Betreffend Ankern herrscht in San Diego wieder das \u00e4hnliche Geschiss wie in der Bay Area von San Francisco. Die <a href=\"https:\/\/coronadotimes.com\/news\/2021\/06\/29\/port-of-san-diego-announces-changes-to-glorietta-bay-anchorage\/\">Regulierungen, <\/a><a href=\"http:\/\/reservations.portofsandiego.org\/boating\/\">Port of San Diego<\/a>) erfordern ein sorgf\u00e4ltiges Studium. Das Wichtigste kurz zusammengefasst: Wer im San Diego Bay ankern will, muss erst mit dem Schiff bei der Hafenpolizei vorfahren. Dort wird das Gef\u00e4hrt unter die Lupe genommen. Es geht vor allem um Umweltschutz. Darum muss ein F\u00e4kalientank vorhanden sein und in der Motorbilge darf absolut kein Oel rumschwappen.&nbsp;<\/p>\n<p>Es wird schon bald dunkel. Bei der Hafenpolizei ist bereits niemand mehr.&nbsp; So schnappen wir uns&nbsp; die n\u00e4chstbeste Boje im Kanal und machen dort fest. Das war schon mal falsch. Der Besitzer ist jedoch nicht aufgetaucht. Trotzdem tuckern wir schon sehr fr\u00fch zur Hafenpolizei. Doch da ist wieder niemand. Wir h\u00e4tten telefonisch einen Termin vereinbaren m\u00fcssen. Die Kontrolle ist rasch erledigt. Ein Papier erlaubt uns nun f\u00fcr drei Monate kostenlos im A9 Ankerplatz zu liegen. Dies gilt nur f\u00fcr Yachten ausserhalb von San Diego. F\u00fcr die lokalen Segler gelten strengere Regeln. Sie m\u00fcssen alle paar Tage den Standort wechseln.&nbsp;<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderA9 ist krass. Direkt neben der Landepiste des internationalen Flughafens gelegen und mit bester Aussicht auf die Skyline von San Diego! Vom Dinghi Dock bist du in zehn Minuten zu Fuss mitten im Zentrum. Einkaufen ist wieder wie in allen amerikanischen St\u00e4dten ohne Auto h\u00f6chst kompliziert. Im Zentrum befinden sich nur B\u00fcros, Restaurants und Bars. Keine kleinen Einkaufstrassen&nbsp; mit allerlei verschiedenen Gesch\u00e4ften. Sowas findest du in den Shopping Malls. Die liegen weit vom Zentrum entfernt. In San Diego gibt es noch viele andere Dinge zu entdecken. Egal, wir freuen uns auf&#8217;s Einkaufen&nbsp; in Mexiko, wo alles wesentlich g\u00fcnstiger sein wird!<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderDas Maritime Museum, mit dem \u00e4ltesten noch aktiven Segelschiff, der Star of India, war leider geschlossen. Schade. Etwas entt\u00e4uscht schlendern wir weiter am Ufer entlang. Stehen nun vor der USS Midway. Der bis 1955 gr\u00f6sste US-Flugzeugtr\u00e4ger ist heute ein Museum. Erst str\u00e4ube ich mich da rein zu gehen. Ich verabscheue Krieg. Thomas \u00fcberredet mich. Weil wir uns in Museen eh immer verlieren, werden wir uns in einer Kneipe wieder treffen. Drinnen, w\u00e4hrend einer Filmvorf\u00fchrung erst recht, \u00fcberkommt mich ein Schwall von Emotionen. Ich denke an all die jungen M\u00e4nner und Frauen, die ihre Jugendzeit auf der USS Midway gedient haben und wie viele junge Leben dabei draufgegangen sind. Schrecklich! Ich bin dankbar musste mein Sohn nicht in irgendwelche Kriege ziehen. Die Angestellten haben alle in der Vergangenheit auf diesem Flugzeugtr\u00e4ger gedient. Sie gehen verbl\u00fcffend offen auf unsere kritischen Fragen ein. Ich hockte mich in jeden Jet rein und auch noch in den Flugsimulator. Der war allerdings recht heftig! Sehr eindr\u00fccklich! Nun versuchte ich mir vorzustellen, wie alles bei schwerer See und w\u00e4hrend einer Schlacht abgegangen ist. In&nbsp; geheimer Mission mischte ich mich unter eine Schulklasse, um den Sch\u00fclern jegliche Gedanken an den Eintritt in die Armee zu vermiesen. Nach sechs Stunden war ich noch immer nicht durch. So bekam ich am Ausgang f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag nochmals ein Ticket.&nbsp;<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholderBevor die Reise \u00fcber eine der&nbsp; meist bewachten Grenze der Erde geht, m\u00fcssen wir am Flughafen ausklarieren. Achte darauf, dass die Exit clearance ausgestellt wird. Wird oft vergessen. Der Wind saust in heftigen B\u00f6en bis 40 Knoten \u00fcber den Ankerplatz.&nbsp; Immer wieder wache ich auf. Der Anker h\u00e4lt gut. Sobald der Wind gedreht hat, geht&#8217;s los. Thomas weckt mich um vier Uhr mit einem starken Kaffee. Es regnet und st\u00fcrmt noch immer recht heftig. Haben M\u00fche die Segel zu setzen weil alles arg flattert. Was f\u00fcr ein Drama sich vor wenigen Stunden draussen am Coronado Beach zugetragen hat, erfahren wir erst Tage sp\u00e4ter. F\u00fcnfzehn vor Anker liegende Yachten sind in der Nacht gestrandet!<\/p>\n<p>Bye Bye Amerika!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Betreffend Ankern herrscht in San Diego wieder das \u00e4hnliche Geschiss wie in der Bay Area von San Francisco. Die Regulierungen, Port of San Diego) erfordern ein sorgf\u00e4ltiges Studium. Das Wichtigste kurz zusammengefasst: Wer im San Diego Bay ankern will, muss erst mit dem Schiff bei der Hafenpolizei vorfahren. 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