{"id":13427,"date":"2022-06-20T00:48:04","date_gmt":"2022-06-20T00:48:04","guid":{"rendered":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=13427"},"modified":"2024-12-06T00:07:07","modified_gmt":"2024-12-06T00:07:07","slug":"santa-rosalia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=13427","title":{"rendered":"Grenzwertiger Trip"},"content":{"rendered":"<p>Anja ist nun in der Schweiz. In der Zwischenzeit bin ich alleine in den Norden gesegelt.<\/p>\n<p>Santa Rosalia ist eine kleine Stadt mit etwa 5000 Einwohnern. Eine authentische mexikanische Stadt, ohne den \u00fcblichen Tourismus. Die Kupfermine, heute unter Koreanischer F\u00fchrung, schafft viele Arbeitsstellen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird Kupfer und andere Eisen gewonnen. Die Franzosen waren die ersten. Von denen blieb eine Kirche von Gustav Eiffel \u00fcbrig und ein paar sch\u00f6ne Kolonialbauten wie das Museum und Gemeindehaus. Ich gewann hier erneut einige neue Segler-Freunde. Wir trafen uns am Pool. Viel schlaueres war bei dieser Hitze kaum m\u00f6glich. Niemand wollte im Boot kochen, um es noch zus\u00e4tzlich aufzuheizen.&nbsp;<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderWir besuchten den Zirkus, der in der Stadt Halt machte. Liebevoll und m\u00e4rchenhaft. Mit nur sechs Artisten gestalteten sie das ganze Programm und brachten das Publikum zum Lachen.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderMitte Juni buchte ich ein Busticket von Santa Rosalia nach Tijuana an die US-Grenze. Ich muss Mexiko nun nach sechs Monaten Aufenthalt verlassen, um ein neues Visum zu erhalten. Eine Verl\u00e4ngerung im Land selber ist nicht m\u00f6glich. 14 Stunden Fahrt \u00fcber Nacht. Und wie doch der Bus bequem war! Mit flauschigen Sitzen. Die Beine konnte ich komplett ausstrecken. Die Fahrt w\u00e4re angenehm gewesen. Doch mehrere Zwischenhalte an Milit\u00e4rcheckpoints st\u00f6rten die Nachtruhe. Alle m\u00fcssen aussteigen und jeder einzelne Fahrgast wird von bis auf die Z\u00e4hne bewaffneten Typen in Uniform, ziemlich oberfl\u00e4chlich durchsucht. Selbes Prozedere mit dem Gep\u00e4ck. Hilflose Bestrebungen der Regierung, um den Drogenschmuggel und die Kartellaktivit\u00e4ten einzud\u00e4mmen. Tijuana selbst war ziemlich schrecklich. Covid19 hat der Stadt ziemlich zugesetzt. Dazu kommt noch der Kartellkrieg der besonders in Tijuana tobt. Regelm\u00e4ssige Schiessereien verunsichert die Bewohner. Dreiviertel aller L\u00e4den waren dicht und keine Touristen aus den USA waren da, die sonst in Massen in der Stadt shoppen. Habe mich nicht getraut hier zu fotografieren, falls dies jemand falsch auffassen k\u00f6nnte. Ich musste aus Mexiko ausreisen um dann gleich wieder von den USA&nbsp; erneut einzureisen. Irgendwie gelang es mir ohne \u00fcberhaupt einen Fuss auf US-Boden gesetzt zu haben. Ich kann es nicht mehr genau nachvollziehen. Da war nicht wirklich eine Abschrankung oder so. Ist mir jedenfalls nicht aufgefallen. Und schwupps stand ich im B\u00fcro der Mexikanischen Grenzwache.&nbsp; Ich m\u00fcsse erst ausreisen, forderte der Beamte mit sichtlich ernster Miene. Ich fragte nach einer Abk\u00fcrzung, im Sinn von, damit ich bei dieser Hitze nicht den langen Weg \u00fcber die Br\u00fccke und Trumps gigantische Grenzmauer latschen muss. Irgendwie entstand ein Sprachgeschwurbel da ich noch nicht ganz perfekt spanisch spreche. Jedenfalls gingen 500 Pesos (25 Franken) an den Mann, der die \u00dcberwachungskamera im richtigen Moment abstellt. Und schon war der Pass gestempelt und ich sass kurz darauf bereits wieder im Bus &#8211; zur\u00fcck nach Santa Rosalia!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anja ist nun in der Schweiz. In der Zwischenzeit bin ich alleine in den Norden gesegelt. Santa Rosalia ist eine kleine Stadt mit etwa 5000 Einwohnern. 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