{"id":2765,"date":"2015-03-20T18:25:45","date_gmt":"2015-03-20T17:25:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/?p=2765"},"modified":"2019-05-20T22:53:54","modified_gmt":"2019-05-20T22:53:54","slug":"ein-tag-auf-dem-atlantik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-robusta.ch\/?p=2765","title":{"rendered":"Ein Tag auf dem Atlantik"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/DSC04369-640x571.jpg\" alt=\"DSC04369 (640x571)\" width=\"473\" height=\"422\"><br \/>\n<strong>Wachabl\u00f6sung 08:00<\/strong><br \/>\nSehr fr\u00fch. Augen noch leicht blockiert, die Sonne blendet auch schon arg und steht bereits ungew\u00f6hnlich hoch am Himmel. Kleider anziehen lohnt sich nicht, die sind nach wenigen Minuten eh total verschwitzt. Es wird von Tag zu Tag heisser. Das Thermometer zeigt bereits gegen 30 Grad an. Seit vier Tagen haben wir kein Schiff mehr gesichtet.<br \/>\nKurs: 210 Grad, Speed schlappe 2.9 Knoten. Wir befinden uns in den Kalmen, die zu Columbus Zeiten gef\u00fcrchtete windfreie Zone, die vielen Galeeren zum Verh\u00e4ngnis wurden, da sie wochenweise nicht mehr weiter kamen.<br \/>\nGeorg liegt noch im Tiefschlaf in der Achterkabine und Thomi wird sich auch gleich in seine Koje verkriechen. Er hatte eine anstrengende Wache hinter sich. Fast kein Wind \u2013 schlagende Segel, was bedeutete, dass die Segel geborgen werden mussten damit sie nicht kaputt gehen. Wieder Segel setzen, wieder runter nehmen&#8230; Robusta schaukelt nun in alle Richtungen hin und her. An Schlaf war nicht zu denken. Ich bin ersch\u00f6pft und mein K\u00f6rper ist von den dauernden Schiffsbewegungen ger\u00e4dert. Dies obwohl ich mich mit diversen Kissen in meiner Koje eingebettet hatte, damit ich nicht hin und her rolle. Meinen Kopf hatte ich versucht in eine Ecke zu platzieren um meinen Nacken etwas entspannen zu k\u00f6nnen. Meine Finger schmerzen, als w\u00e4re ich einige Kilometer an Kr\u00fccken gelaufen. Muskelkater vom immer irgendwo sich fest halten m\u00fcssen.<br \/>\nDer Himmel verdunkelt sich, fette schwarze Wolken ziehen auf und ein dumpfes Donnergrollen ist aus der Ferne zu vernehmen. Der erste Squall.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/DSC04436-640x437-2.jpg\" alt=\"DSC04436 (640x437) (2)\" width=\"454\" height=\"310\"><br \/>\nWas nun? Halsen um dem Unwetter auszuweichen? Segel hoch, mit zweitem Reff oder sogar drittes Reff rein binden? Wie viel Wind ist da zu erwarten? Ich wecke Thomi. Er freut sich nicht besonders dar\u00fcber. Wir setzten die Segel und binden mal das zweite Reff rein. Gemeinsam entscheiden wir direkt in den Squall zu segeln. Das Schiff ist so schmutzig. Alle Leinen sind total mit Sand von der Sahara und den Cabo Verden r\u00fcber wehen eingepudert. Der Windrichtungsanzeiger zeigt schon seit Tagen stur nach Norden weil er vor lauter Dreck v\u00f6llig verklebt ist. Alle Leinen sind braun und vom Salzwasser total steif. Also ab in die Naturwaschanlage &#8211; alle Fenster zu und wir drei schnappen die Shampooflasche und stellen uns an Deck um gleich zu duschen. Wunderbar! Der erste Regen nach Monaten. Frisch k\u00fchl und richtig stark, dass es schon fast weh macht auf der Haut. Wir jauchzen vor Freude. Der Wind nimmt um sch\u00e4tzungsweise 15 Knoten zu und wir machen wieder mal richtig Fahrt. Nach einer Viertelstunde ist der Spass vorbei. Null Wind, kein Regen und zirka 2 Meter Welle.<br \/>\n<strong>09:00 Funkrunde<\/strong><br \/>\n\u201eYemanja Yemanja this is Sailingyacht Robusta\u201c rufe ich mit&nbsp;Kurzwellenfunk auf Kanal 4112.<br \/>\nSteffi meldet sich und freut sich bald mal wieder alle an Land treffen zu k\u00f6nnen. Ich geniesse die Quaselrunden. Sailormoon und Cariad k\u00f6nnen mith\u00f6ren aber nicht mit uns sprechen da sie statt einer Seefunklizenz ein Amateurfunzeugnis haben sind f\u00fcr sie die Seefunkfrequenzen gesperrt. Wir tauschen uns \u00fcber den geplanten Kurs und unsere Befindlichkeit aus. Bei uns an Bord ist die Stimmung auf dem Tiefstpunkt angelangt. Nur der Georg ist noch fr\u00f6hlich und singt \u00fcberm\u00fctig seine Seemannslieder. Wechselnde Winde, oder gar kein Wind und Hitze machen uns zu schaffen und zerren an den Nerven. Das Schiff schaukelt nun echt m\u00fchsam. Ich habe mir vorgestellt, dass das Meer in den Kalmen ganz flach wie ein schimmernder Spiegel sein wird.<br \/>\nEin Badestop hebt die Laune wieder an. Eine Person bleibt jeweils an Bord, falls das Schiff mit der Str\u00f6mung zu weit abtreiben sollte. Ich habe schon einen wunden Arsch vom rumsitzen. Mir fehlt die Bewegung, mal rennen und den Puls auf 180 zu jagen, so dass das Herz wieder mal in jede kleinste Kapilare Blut pumpt und die Lungen vom Schnaufen so richtig aufgeblasen werden, das fehlt mir schon und ich sehne mich auf den ersten ausgedehnten Landgang!<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/DSC04382-640x439.jpg\" alt=\"DSC04382 (640x439)\"><br \/>\nWir essen wie jeden Morgen gegen elf gemeinsam ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck mit Eiern, M\u00fcsli, selbst gebackenem Brot und Joghurt. Bei der wilden Schaukelei allerdings sehr m\u00fchsam, da immer wieder mal was vom Tisch zu fallen droht.<br \/>\n<strong>12:00 Schichtwechsel: Georg ist f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Stunden eingeteilt<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der ganzen \u00dcberfahrt lernen wir Brasilianisch. Jeder f\u00fcr sich auf seine Weise und sp\u00e4ter fragen wir einander ab, \u00fcben Verben konjugieren und versuchen die ersten S\u00e4tze zu bilden. Gegen den sp\u00e4ten Nachmittag spielen wir \u201eKuhhandel\u201c. Ein echt fieses Spiel bei dem du erf\u00e4hrst, wie dreckig der Kapitalismus ist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/IMG_7707-640x471.jpg\" alt=\"IMG_7707 (640x471)\" width=\"495\" height=\"364\"><br \/>\n<strong>16: 00 Schichtwechsel. Thomi ist bis 2o Uhr dran<\/strong><br \/>\nThomi richtet ein&nbsp;Vesper her. In K\u00fcrze steht die \u00c4quator Feier an. Auf der ganze Reise feiern wir eh alles m\u00f6gliche damit es uns nicht langweilig wird. 15 Grad Feier, 10 Grad Feier, 7000 Seemeilen Feier, Vollmond Feier, frisch mit Salzwasser geduscht Feier, WC funktioniert noch immer Feier um nur einige davon zu nennen. Ich bin voll fasziniert bei der Vorstellung, dass wir uns jetzt sozusagen ganz auf der Seite der Erdkugel befinden und unsere K\u00f6rper mehr und mehr mit dem Kopf nach unten stehen. Vielleicht verschwinden dann meine Augenringe bald. Ich habe f\u00fcr mein \u00c4quator Experiment eine mit Wasser gef\u00fcllte Flasche bereit gestellt. Beim Entleeren der Flasche soll sich, sobald der \u00c4quator \u00fcberquert ist, der Wirbel angeblich von Rechtsdrehend auf Linksdrehend wechseln. Sowas finde ich schon unglaublich interessant, habe dann aber leider den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr meinen Versuch verpasst da ich ja nur noch gebannt auf das GPS glotzen musste um DEN Moment nicht zu verpassen!<br \/>\nNicht mal f\u00fcr das \u00c4quatorfest wollte ein anst\u00e4ndiger Fisch anbeissen. Dann gibts halt K\u00f6der statt Sushi zum Vesper.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/IMG_7778-640x460-2.jpg\" alt=\"IMG_7778 (640x460) (2)\" width=\"526\" height=\"378\"><br \/>\nHeute Morgen sind wir doch der Yemanja begegnet! Schon unglaublich. Nach 15 Tagen und 13 Stunden und 34 Minuten treffen wir uns mitten auf dem riesigen Atlantik!!! Sie queren den \u00c4quator exakt auf die Minute genau eine Stunde vor uns. Wahnsinn.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/IMG_7742-640x456.jpg\" alt=\"IMG_7742 (640x456)\" width=\"531\" height=\"378\"><br \/>\n16.24.24&nbsp;Uhr, auf Position 27Grad 54Minuten 33Sekunden West stossen wir mit 32 Grad warmem Bier an. Der K\u00fchlschrank mussten wir schon vor Tagen abstellen. Der Windgenerator liefert kein Strom mehr und die Solaranlagen reichen knapp um die Positionslichter und die Innenbeleuchtung aufrecht zu erhalten. Hier am \u00c4quator ist&nbsp;der Tag und die Nacht sozusagen gleich lang.<br \/>\n<strong>18:00 Positionsmeldung per E-Mail<\/strong><br \/>\nE-Mail k\u00f6nnen wir mit Paktormodem via Kurzwellenfunk sehr langsam verschicken und empfangen. Tom \u00e4rgert sich im Mail, dass sein Mitsegler zwei Kilo heisse Kartoffeln zum abk\u00fchlen in den K\u00fchlschrank gestellt hat, mit dem Resultat, dass nun seine Batterien leer sind. Von Sailormoon erfahren wir, dass es Jaqueline noch immer arg mit der Seekarankheit zu k\u00e4mpfen hat und Mischa schon recht ersch\u00f6pft ist weil er sozusagen alles alleine machen muss. Sie werden sich morgen entscheiden, ob sie noch weitere 10 Tage bis nach Salvador durchhalten sollen oder nach Jacar\u00e9 abbiegen werden. Diese Nachricht stimmt mich sehr traurig. Wir sind doch so eine tolle Clique! Wir wollten doch gemeinsam die Bucht von Salvador erkunden. Das w\u00e4re wirklich sehr schade. Ich w\u00fcrde die beiden so gerne unterst\u00fctzen, f\u00fcr sie etwas kochen oder sonst was nettes tun. Nun sind wir aber mitten auf dem Atlantik. Da kannst du nicht so schnell mal r\u00fcber laufen und was vorbeibringen.<br \/>\nHeute gibt es das letzte frische Gem\u00fcse mit Reis zum Abendessen. Bei dieser Hitze ist es echt fast nicht m\u00f6glich, dass das Gem\u00fcse noch einigermassen frisch bleibt. In Mindelo Cabo Verde kommt das Gem\u00fcse von der Nachbarinsel mit der F\u00e4hre immer am Donnerstag an. Losgefahren sind wir ja erst am Montag. So war das Gem\u00fcse auch schon nicht mehr so frisch. Die \u00c4pfel verwandelten sich innert k\u00fcrzester Zeit in nach Schnaps riechende Schrumpfkugeln. Das Gem\u00fcse das wir in Galizien f\u00fcr die \u00dcberfahrt nach Madeira gekauft hatten, hielt sich locker zwei Wochen.<br \/>\n<strong>20:00 Wachwechsel: Ich bin wieder bis 23 Uhr im Einsatz<\/strong><br \/>\nIch bitte Thomi mir noch zu helfen, die Segel f\u00fcr die Nacht zu reffen. Dann legen sich die beiden Herren in die Koje. Ich r\u00e4ume auf und gehe danach an Deck f\u00fcr einen Kontrollblick. Von einer Sekunde auf die n\u00e4chste, setzt richtig heftiger Regen mit gegen 30 Knoten Wind ein. Kann gar nicht so schnell alle Luken und Bullaugen schliessen. Bis ich das ganze Regenwasser aufgewischt habe, ist meine Nachtschicht zu ende und ich krieche voll verschwitzt in meine Koje.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/IMG_7872-640x527.jpg\" alt=\"IMG_7872 (640x527)\" width=\"607\" height=\"500\"><br \/>\nHey gaaaats noooo???? Hat sich da jemand ein Freitag der 13. Scherz erlaubt??? Oder Systemfehler???<br \/>\nFind ich gar nicht lustig sowas. Auf dem ganzen Atlantik 100 Knoten Wind!<br \/>\n<strong>Nachtschicht 23:00 bis 02:00<\/strong><br \/>\nGeorg kommt auf die glorreiche Idee, mitten in der Nacht, jetzt wo wir alle Fenster zulassen m\u00fcssen, in dieser Hitze auch noch ein leckeres Brot zu backen. Da rappelt&#8217;s aber schon ein wenig in der Stahlkiste&#8230; So gemein, sorry Georg, vielen Dank f\u00fcr all die leckeren Brote die du kreiert hast!<br \/>\n<strong>Hundewache 02:00 bis 05:00<\/strong><br \/>\nDie Crew schl\u00e4ft in den Kojen, der Wachhabende pennt im Cockpit.<br \/>\nWoher kommt denn der Ausdruck Hundewache? Auch Google weiss nicht viel dar\u00fcber zu berichten. Der Wecker wird f\u00fcr einen Kontrollblick \u00fcber den Horizont auf alle 25 Minuten gestellt. Da ist eh niemand auf diesem riesigen Atlantik, nur die Cariad und die Yemanja k\u00f6nnten in der N\u00e4he sein.<br \/>\n<strong>Fr\u00fchschicht 05:00 bis 08:00<\/strong><br \/>\nDies ist Thomis liebste Schicht. Den Sonnenaufgang mit einer Tasse heissem Kaffee zu geniessen, dabei in der Ferne die Wolkenbilder zu beobachten und die Gedanken schweifen zu lassen und wirklich die Ruhe und das Alleinsein zu geniessen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/www.sy-robusta.ch\/wp-content\/gallery\/1von23\/DSC04492-640x572-2.jpg\" alt=\"DSC04492 (640x572) (2)\" width=\"418\" height=\"374\"><br \/>\nSo, der eine Tag ist nun rum. Irgendwie sind im Nachhinein die 23 Tage recht rassig vorbeigegangen. Ich wollte noch so viel machen. Viel mehr B\u00fccher lesen und weitere Sternbilder kennen lernen. Das war ja schon Phantastisch. All die Sterne ohne jegliche Lichtverschmutzung bewundern, da waren auf einmal so viele tausende Millionen davon. In der Nacht, das Himmelszelt zu bewundern und die im Mond glitzernden Wellen zu beobachten und wenn ich mir dann dazu noch vorstelle wie gross die Entfernungen bis zu den n\u00e4chsten Kontinenten sind, f\u00fchle ich mich wirklich richtig frei.<br \/>\n<strong>Wie ist denn die Mini Atlantik Rally ausgegangen? Wer war wohl zuerst in Salvador?<\/strong><br \/>\nDie Yemanja ist&nbsp;einen Tag vor uns angekommen. Die Cariad \u00fcberholte uns doch noch frech in der Bahia von Salvador wenige Meilen vor dem Ziel und Tom nahm unsere Leinen&nbsp;bereits frisch geduscht am Steg der Marina entgegen. Sailormoon ist nach Jacar\u00e9 abgebogen. Der Amwindkurs nach den Kalmen bis nach Salvador h\u00e4tte die Seekrankheit noch verschlimmert. Jaqueline und Mischa geht es wieder gut, aber wir vermissen sie!!!<br \/>\nWir treffen uns in der S\u00fcdsee, versprochen :-)) !!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wachabl\u00f6sung 08:00 Sehr fr\u00fch. Augen noch leicht blockiert, die Sonne blendet auch schon arg und steht bereits ungew\u00f6hnlich hoch am Himmel. Kleider anziehen lohnt sich nicht, die sind nach wenigen Minuten eh total verschwitzt. Es wird von Tag zu Tag heisser. Das Thermometer zeigt bereits gegen 30 Grad an. Seit vier Tagen haben wir kein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-2765","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-atlantik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2765"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10046,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2765\/revisions\/10046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sy-robusta.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}