June 14 2017

Gegen West nach Tahiti

Das Paket ist endlich eingetroffen. Der Suzuki ist gerettet! So kann die Reise endlich fortgesetzt werden. Fehlt nur noch Wasser. Am Pier gibt es Wasser von der Gemeinde. Doch da tauchen auch schon zwei Polizisten auf. Die Zysterne sei fast leer. Der Katamaran, ein Charterschiff, habe 700 Liter ohne zu fragen bezogen und dazu noch Wäsche gewaschen. Also ist da bis zum nächsten Regen kein Wasser zu haben. Also ist sparen angesagt.
Die Überfahrt war wiedermal mehr als mühsam. Erst an die 20 Knoten Wind. Perfekt. So liebt es die Robusta. Doch in den Pass vom Atoll sind wir vor lauter Fische gucken viel zu spät eingefahren. Er hat förmlich gekocht. Schon beim Segel setzen hat es das Grossfall immer wieder um die Maststufen verheddert. Segel rauf – runter – rauf , dann die Reffleinen total verwickelt, Segel nochmals runter. Drinnen alles durcheinander geschmissen. Ein Liter Kefir ist durch die Bude geflogen. Der Schrank ist aufgesprungen. Alles überall. Kefir ist bereits bis in die Bilge vorgedrungen und hat sich unter die Wassertanks vorgearbeitet. Bravo. Bei dieser Hitze wird die Robusta sich innert weniger Stunden in eine säuerlich stinkende Gammelbude verwandeln. Bääähh.
Der Passat schwächelt nach der ersten Nach auch schon wieder. Mit 10 Knoten Wind und Schwell aus Süd, lässt sich der fette Stahleimer einfach nicht recht vorwärts bewegen.
Oh wie vermissen wir den Spinnaker!!



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Posted June 14, 2017 by robusta in category "Franz. Polynesien / Gesellschaftsinseln

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