September 1 2019

Musket Cove, Anja’s Geburtstag

In der Musket Cove, bei der Insel Malolo, findet mitte September die Regatta Woche statt. Thomas würde sehr gerne an diesem einwöchigen Event teilnehmen. Ich mag solche Grosssanlässe nicht so. Mich zieht es eher nach neuen Horizonten wie Vanuatu. Einklarieren ist dort jedoch recht teuer. Ein weiterer Nachteil ist, von dort zu den Marshall Inseln zu gelangen, ist mühsamer. Würde bedeuten, eher gegen den Passat zu segeln. Noonsite (Infoseite für Segler) gab im Juli eine Warnung raus, dass zur Zeit keine Yachten nach Havannah Harbour, Efate in Vanuatu einlaufen dürfen. Grund dafür ist der endemische Kokosnuss-Nashornkäfer. Segler in der Nähe werden aufgefordert, keine Lichter, ausser dem Navigationslicht anzumachen. Dies damit das Vieh vom Licht angezogen, nicht mit einer Yacht in andere Gebiete mitreist. 

Entscheiden uns später in Ruhe über die weiteren Pläne.

Meinen Geburtstag würde ich gerne mit Freunden in der Musket Cove, einer Marina mit netter Bar und Grill feiern. Kava-freie Zone! Dort darfst du dein eigenes Essen ohne Getränke mitbringen. Mehrere nette Hotelanlagen säumen den Strand. Ein Ort welchen die Segler als “Urlaub vom Segeln” empfinden. 

Aber erst müssen wir mal von Suva loskommen. Das Maritime Bulletin gibt eine Schwellwarnung von vier Meter raus. Mit dem Fernglas vom Ankerplatz aus gesehen,  erscheinen die Wellen am Riff gigantisch. Auslaufen oder nicht? Warten noch bis der Wind mehr auf Süd-Ost dreht. Den Durchgang vom Riff wollen wir jedenfalls bei Stillwasser passieren. Unsere Kollegen sind schon am frühen Morgen ausgelaufen. Sie werden an mein Geburtstagsfest kommen. 

Gegen Mittag verabschieden wir uns im Yacht Club. Der Wind hat nun gedreht und die Robusta tanzt an den Surfern vorbei, die ihren Spass an der krassen Brandung am Riff haben. Unter Segel und mit laufender Maschine geht’s raus in die offene See. Biegen in den Kanal zwischen Beqa Island und dem Festland. Dort ist die See erträglicher. Sind viel zu schnell unterwegs. Wollen erst morgen bei Sonnenaufgang durch die Navula Passage. Also Segel reffen. Doch mit so wenig Speed werden die Schiffsbewegungen echt mühsam.

Laden Claudi und Joni ein, mit uns ein paar nette Tage zu verbringen. Holen sie in der Vuda Point Marina bei Lautoka ab. Die beiden brauchen mal Pause von der Schufterei auf der Werft. Nach der Überfahrt erholen wir uns alle im Liegestuhl am Pool von Musket Cove. 

War ein echt schöner Geburtstag. Schon am frühen Morgen ging’s los. Diverse Freunde und Segler kamen auf die Robusta um zu gratulieren. Später verlegten wir das Fest vom Ankerplatz zum Grill der Marina. Ich wünschte mir ein Pot Luck Dinner. Wie so manchmal das Schicksal spielt, brachten alle ausnahmslos Kartoffelsalat mit! hahaha.

Wie wir später erfuhren, ereignete sich noch ein gröberes Schicksal. Die Yacht die vor uns aus Suva ausgelaufen ist, zerschellte auf der Reise nach Musket Cove an einem Riff. Alle leben noch, doch die schöne Stahlyacht hat totalschaden erlitten!

Liebe Crew, falls ihr das lest, wir wünschen euch alles Gute und wir sind heilfroh, dass ihr noch lebt!!!!

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August 18 2019

Suva – Einkaufsparadies

Zahlreiche tote Schiffskörper, vom Salzwasser halbwegs zerfressen, ragen vor dem Riff aus der See. In der Bucht von Suva liegt so einiges, was da nicht hingehört und schon gar nicht in der Seekarte vermerkt ist. Also nachts einlaufen ist nicht zu empfehlen. Doch wir sind spät dran. Thomas war schon mal da und so können wir dem alten Track auf dem Plotter folgen. Ankern vor dem Royal Yacht Club.

Muss mich erst wieder an den den ganzen Stadtrummel gewöhnen. Der Proviant muss dringend wieder aufgestockt werden. Suva ist super zum einkaufen. Alles ist ist nahe beisammen, das Busnetz ist gut erschlossen und die Taxis sind sehr billig. Leider ist das Museum wegen Renovation geschlossen. Schade. Gleich nebenan liegt das berühmte über 100 Jahre alte Grand Pacific Hotel, in welchem schon allerlei Prominenz residierte. Wollen dort mit Hanspeter und Susanne einen Kaffee trinken. Im Bowling Club fühlen wir uns doch etwas entspannter. Lassen uns von Steve das Spiel erklären und probieren es gleich aus. Am nächsten Tag lädt er uns mit seiner Frau Debbie für einen Ausflug in die Berge ein. Die Abende verbringen wir im Royal Yacht Club. Alles etwas abgefuckt, doch total liebes Personal. Alles in allem ein cooler Ort, wo immer was los ist. Hier treffen sich Segler aus aller Welt, Einheimische feiern Hochzeiten oder Geburtstagsfeste und viele Expats treffen sich nach der Arbeit zum Feierabendbier. 

Wir reden viel über die Eindrücke der vergangenen Wochen auf den abgelegenen Inseln. Südseeparadies pur. Ein Traum für jeden? Kein Fernseher, ohne Kühlschrank und Waschmaschine, kochen auf dem Feuer. Strom steht nur begrenzt zur Verfügung. Handies und Internet haben jedoch viele. Da sind keine Geschäfte, Kinos, Bars oder Tanzlokale. Kein Alkohol. Könntest du dir ein Leben in der Abgeschiedenheit, ohne Geld als Selbstversorger vorstellen? Was macht Glück und Zufriedenheit aus? Sind wir die Privilegierten mit dem ganzen Reichtum, die in einem derart komplexen System leben? Was jedenfalls für mich eindeutig nicht auszuhalten wäre, ist der hohe Stellenwert der Kirche.

Oft fühle ich mich in Schwellenländern etwas unwohl. Einerseits weil ich mehr besitze und weil ich Dinge tun kann, von denen andere nicht mal zu träumen wagen. Was für Gefühle haben diese einfachen Menschen gegenüber den Seglern?

Die Fijis lernen wir als unglaublich herzliche Menschen kennen. Noch nie haben wir erlebt, dass jemand unehrlich war. Selbst in der Stadt. Kein Taxifahrer verarscht uns, auf dem Markt sind die Preise für alle gleich. Kein mühsames Handeln und Feilschen. Nicht einmal kam uns zu Ohr, dass irgendwo etwas gestohlen wurde. Ausser die Ladenbesitzer von Suva klagen über Langfinger und empfehlen nachts nicht zu Fuss durch die Gassen zu latschen. 

Für die Weiterreise überlegen wir uns, was die Menschen an den abgelegensten Orten der Welt brauchen könnten. Kleider sind bestimmt gut. Haben schon einen ganzen Koffer voll von Segelyacht Meerbär bekommen. Lesebrillen, Schaufeln und Nägel sind anscheinend Gold wert. Blöcke und Stifte für die Kinder, sowie Seifen, Verbandmaterial, Pfannen und Töpfe und noch vieles mehr, liegen nun gestapelt in der Achterkoje. Haben auch schon durch andere Segler einen Auftrag bekommen, was eine Familie in Kiribati dringend braucht. Ja für die nächste Zyklonsaison werden wir Richtung Äquator ausweichen.

So ganz nebenbei erfahre ich aus einem Gespräch zwischen Thomas und einem lokalen Skipper, dass er hier in der Bucht beinahe die Robusta verloren hatte! Während dem Einklarieren nach der Passage von Neuseeland, zog ein heftiges Gewitter mit Wind aus Süd auf. In kürzester Zeit baute sich eine enorme See auf. Der Ankergrund sei mit derart viel Müll, vor allem Plastik, verdreckt. Dort hält kein Anker! Von weitem erkannte Thomas, dass die Robusta abgetrieben ist und die sieben im Paket liegenden Kutter sich ebenfalls verselbständigt hatten. Keine fünfzig Meter von der Robusta entfernt, seien diese zum Glück auf Grund gelaufen. 

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August 15 2019

Kadavu Island

Nächster Plan ist die Insel Kadavu ganz im Süden von Fiji zu erforschen. Kadavu ist eine recht kontrastreiche Insel. Berge mit dichtem Dschungel, felsige Küstenabschnitte, dazwischen wird Ackerbau betrieben und das für die Fijikultur so wichtige Kava angepflanzt. Nicht zu vergessen sind die für die Südsee so typisch weissen Sandstrände mit türkisblauem Wasser und die Korallenriffe.

Hanspeter und Susanne müssen dringend einkaufen. Wir hätten gerne wieder den Biervorrat aufgefüllt. In Vunisea soll es mehrere Geschäfte und auch ein Gemüsemarkt geben.

Auf dem Markt ergattern wir gerade noch paar Karotten. Sonst ist alles schon weg. Sollen morgen früh wieder kommen. Das Bier kostet doppelt so viel wie anderswo. Am nächsten Morgen ist auch kein Markt. Erst wieder in einer Woche. Der Wasserstand ist zu tief. Also können die Bauern mit ihren Booten die Ware nicht zum Markt bringen. Hier wollen wir nicht lange bleiben. Komisches Kaff. Nichts wie weg heir! Die Crew von einer anderen Segelyacht will nach Drue. Dort ist ein kleines Tauchresort. Wenig später liegt die Robusta dort vor Anker. Die Anlage ist völlig heruntergekommen. Meine Güte. Stell dir vor, du buchst einen Tauchurlaub aus dem Katalog, mit schönen Bildern und landest in der Wildnis. Der Strom funktioniert nicht, die Duschen geben nur kaltes Wasser her und zu allem Elend sind da keine anderen Gäste, mit denen du über das ganze klönen kannst. Der Manager, ein wirklich liebenswerter schräger Vogel aus Südafrika erzählt, die Besitzer wollen alles verkaufen und darum wird nicht mehr investiert. In den Tropen schreitet der Zerfall extrem schnell voran. Schade um diesen schönen Flecken Erde! 

Kraxeln auf schmalen Pfaden durch eine steppenartige Landschaft. Bald führt der Weg in den Dschungel, was die Wanderung in eine Schlammschlacht ausarten lässt. Wir dürfen im Resort duschen und verbringen mit dem Schrägen Vogel einen total lustigen Abend. Die Tauchgänge mit den Mantas seien jedenfalls toll, dies berichten Segler die dort waren.

Susanne und Hanspeter treffen wir in der Bucht von Kavala wieder. Hanspeter hat eine übel eiternde Wunde am Fuss. Dazu auch noch Fieber. Das gefällt mir gar nicht. Wir gehen mal nur zu dritt ins Dorf um uns vorzustellen. Ohne Kava. Sagen wir kommen alle zusammen am Montag für das Sevusevu Ritual. Die Männer hängen gerade alle vor einer Glotze und schauen sich ein Rugbyspiel an. Ups wir stören wohl. Sie laden uns aber ein, mit ihnen Kava zu trinken.  Dazu habe ich gerade einen Artikel gelesen. Das Gesundheitsministerium warnt davor, Kavaschüsseln zu teilen. Alle trinken immer aus der selben Kokosschale. Immungeschwächte Personen könnten an einer bakteriellen Meningitis erkranken.

Der Sohn vom Dorfchef berichtet von einer Aerztin die auf der anderen Seite der Bucht eine Krankenstation betreibt. Hämpel gehorcht brav und lässt sich erstaunlicherweise ohne Widerrede dorthin transportieren. Er bekommt von der jungen Aerztin eine Penicillinspritze in den Hintern verpasst und einen schönen Verband. Diese Prozedur wird in den folgenden drei Tagen wiederholt. Gefolgt von einer Rosskur Antibiotika. Bezahlen musste er nicht.  

Als wir nun alle zum Sevusevu antreten, herrschte für Fijiverhältnisse ein ungewöhnlich aktives Treiben im Dorf. Rasen wird gemäht,  Cassava und Gemüse geerntet, Frauen pflücken Blumen. Sogar die Fenster der Kirche werden gereinigt. Vier Männer tragen ein an den Beinen gefesseltes, noch lebendes fettes Schwein hinters Haus….

Der Dorfchef ist gestorben! 

Ich habe Kekse gebacken. Zwei Mädchen schenken uns Papayas. Ein alter Mann bringt Kokosnüsse. Etwas zögernd lädt der Sohns vom Dorfchef uns zur Beerdigung ein. Schnell lehne ich ab, ohne mich mit den andern zu beraten. Habe im Youtube eine Doku von einer Beerdigung gesehen. Stuuuuuunden in der Kirche hocken. Und der für den Chief so pompös dekorierte Sarg hat dann nicht mehr durch die Kirchentür gepasst. Thomas blitzt mich böse an. Er hat schon das leckere Schwein aus dem Erdofen gedanklich im Magen…….

 

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August 5 2019

Lau Group, Fulaga

Stampfen unter Motor aus der Bucht von Susui zum Tongan Pass. Es regnet und der Wind pustet mit über 20 Knoten gegen uns. Die Ausfahrt aus dem Riff ist gegen Süd offen. Also keine Wind gegen Strom Situation, die enorme Wellenberge aufbauen könnte. Doch der Schwell aus Süd-Ost drückt rein. Mehrere Yachten funken uns an. Sie möchten Auskunft über die Konditionen ausserhalb vom Riff. Sieht recht imposant aus. Jedenfalls optimale Bedingungen um Seekrank zu werden. Doch alles ist nur halb so schlimm gegen was wir später noch erleben werden…

Bis zum Sonnenuntergang sind wir weit genug von allen Riffs und Inseln entfernt. Die Segel sind optimal im zweiten Reff getrimmt. Die Windsteueranlage ist eingekuppelt. Robusta segelt nun von alleine.  Die ganze Aufregung legt sich und wird durch ein ganz besonderes Glücksgefühl abgelöst. Alle 20 Minuten wird Ausschau gehalten und überprüft ob der Kurs noch stimmt.

Ich koche Süsskartoffeln mit Bohnen und Karotten. In der etwas wild hopsenden Robusta rollen die Karottenscheiben immer wieder auf den Boden. Die ganze Mühe wird mit einem fantastischem Sternenhimmel ohne jeglicher Lichtverschmutzung belohnt. Ich lege mich schon früh in die Koje. Thomas hält Wache. Werde jedoch bald wieder aus dem Schlaf gerissen. Die Bücher sind durch den Seegang aus dem Gestell geschleudert worden.

Sonnenaufgang ist nicht so mein Ding. Sowas ist für den Thomi reserviert. Doch jetzt muss ich aus der Koje. Segel runter, wir sind da! Der Pass von Fulaga ist im Seegang nicht so recht zu erkennen. Dumm ist, wir haben drei widersprüchliche Informationen über die von den Gezeiten abhängigen Strömungsverhältnisse. Unsere Freundin Johanna hat uns schon mal vorgewarnt. Sie sei erst mit dem Dinghi hingefahren. Dabei ist sie in den deftigen Wellen vor dem Pass beinahe gekentert!

Von weitem sieht alles einigermassen gut aus. Wählen für die Durchfahrt die mittlere Zeitangabe. Sonne scheint optimal von hinten. Ich stelle mich an den Bug. Hechte aber schon bald zurück ins geschützte Deckshaus. Ausser schäumendes Wasser kann ich nichts erkennen. Die Kiste droht quer zu schlagen! Schreie Thomas an. Jetzt aber Vollgas, links, rechts, rechts, links! Der Pass ist nur knappe 50 Meter bereit und mitten drin sind auf der Seekarte mehrere Steine eingezeichnet. 

Die Robusta existiert noch. Hanspeter ist eine Stunde vor uns rein. Er dachte ebenfalls, jetzt sei das Ende gekommen. Wie sich später heruasstellt, wäre Info Nummer drei besser gewesen. Jedenfalls ist der übelste Zeitpunkt bei Niedrigwasser! 

Treten gemeinsam mit der Crew von Mi Corazon und Zensation zum Sevusevu an. Zum Dorf führt ein breiter Pfad über einen Hügel durch gefrässige Horden von Moskitos. Wir alle sind anständig gekleidet und mit Kava ausgerüstet. Nach dem Willkommensritual werden wir verschiedenen Gastfamilien zugewiesen. Fulaga ist der einzige Ort wo eine Gebühr von 50 Fiji Dollar als „freiwillige Gabe“ erhoben wird (ca 25 Franken). Dieser Fakt löst grössere Disskussionen unter den Segler aus.

Jemand fragt noch nach, ob wir Feuer machen dürfen. Dann gings los. Für den Schwiezer Nationalfeiertag. So und nun will das ganze Dorf mit uns 1. August feiern! Ohje. Das wird uns nun doch alles etwas zu viel. Doch es kommt noch schlimmer. Da ist schon halbwegs eine Grillaktion mit einem anderem Trupp vom Dorf geplant. Die wollen aber nicht mit der ganzen Meute feiern. Verabreden uns schlussendlich an einem geheimen Ort. Alle bringen Kava und eine Schüssel Leckereien zum Teilen und die Fijis schlachten ein Schwein welches sie im Erdofen garen.

Mit unserer Gastfamilie verstehen wir uns gut. Wenn wir sie besuchen, bringen wir selber gebackenen Kuchen oder etwas Gekochtes mit. Thomas hilft mit der Solaranlage. Lucie hat für uns gekocht. Tintenfisch in Kokossauce, gebratener Fisch, dazu Gemüse und Algen aus dem Meer. Sie sprechen alle gut Englisch. Ihre drei Kinder gehen in Suva zur Schule und wohnen dort bei Verwandten. Mit Nico und Lucie tauschen wir Fischhaken,  Haferflocken, Mehl und  Sicherungen für den Aussenbord Motor gegen frisches Gemüse. Ja und dieser fette 4 Takt 115 PS Motor ist eine andere tragische Geschichte. Beim Entladen des Bootes ist irgedwie unbemerkt der Stöpsel vom Ablauf verschwunden. So wurde der Motor während einer ganzen Nacht im Salzwasser gebadet. Niemand hat das Wissen was zu tun ist. So verrottet der fast neue Motor, ein Geschenk vom Bruder der in Australien lebt.

 

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July 23 2019

Lau Group, Vanua Balavu Island

Liegen nun gemütlich vor Anker in der Bucht von Bay of Islands. Heisst aber anders. Ist das nicht respektlos, wenn ein Ort von Touristen umbenannt wird, weil die Landschaft an die Heimat erinnert? Die Verwirrung wird dann perfekt, wenn im Fiji Shore & Marina Gide die Rede von Qilaqila ist. (Diese sehr informative Broschüre ist in jeder Marina kostenlos erhältlich). Im Navionics steht aber Bay of Islands…..

Tradition hat in Fiji einen grossen Stellenwert. Sobald der Anker fällt, wird ein Besuch beim zuständigen Dorfchef (Chief of the Village) fällig. Dies so bald als es die Bedingungen erlauben, jedoch vor jeder Aktivität wie Schwimmen, Wandern, Fischen etc. Davon ausgenommen sind Städte oder Touristenorte.

Sevusevu nennt sich das Ritual. Die Segler bringen pro Yacht, je nach Crewgrösse eine Yaqona ab 100 Gramm. Auf der in Zeitungspapier eingepackten Bündel sind mit fettem Rotstift prominent die Preise markiert. Frag im Dorf nach dem “Turaga ni Koro” und du wirst zu ihm gebracht. Achte auf akkurate Kleidung. Knie und Schultern sind verdeckt. Auf dem Kopf ist nichts. Keine Sonnenbrillen oder Haarspangen. Blumen hinters Ohr gesteckt sind erlaubt. Die Regeln gelten für alle Geschlechter. Ich habe meistens ein grosses Tuch dabei, welches ich mir um den Hintern schnalle. So eines wie es von den Frauen in Fiji getragen wird. Übrigens tragen Männer in Fiji an offiziellen Stellen, oder in der Kirche und Schulen auch Röcke!

Ganz im Süden der Insel findet am nächsten Samstag für die Segler ein Festmahl statt. Mit den Einnahmen will die Dorfgemeinschaft auf einen Motor sparen, der von Zyklon Winston zerstört wurde. Ein eindrücklicher Anlass mit mega leckerem Essen. In den Dörfer wird kein Alkohol getrunken. Prompt erkundigte sich der Dorfchef nach dem Inhalt der Gläser von den mitgebrachten Getränken. War mir voll peinlich, denn es handelte sich nicht um Apfelsaft.

 

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July 20 2019

Passage zu den Lau Inseln

 

Wind und Regen sind an der Ostküste von der Hauptinsel Viti Levu eine Seltenheit. Wir wollen aber weiter. Hier an der Westküste werden die Zuckerrohrfelder abgefackelt um die Ernte zu erleichtern. Es stinkt und kleine schwarze schmierige Fussel landen an Deck. Sie haben sogar den Weg bis ins Bett gefunden! Alles ist voll davon. Grrrr, nerv. Also nichts wie weg hier. Anker auf und die Schleppleine raus. Bald beisst auch schon ein fetter Mahi Mahi und die Fussel sind vergessen. An dem knabbern wir bestimmt eine Woche rum.

Die Lau Group liegt um die 100 Seemeilen östlich von Savusavu oder Suva. Zu den Lau zu gelangen, ist etwas doof. Einklarieren kannst du nur in Suva, Lautoka oder Savusavu. Also erstmal am Ziel vorbeifetzen, einklarieren und dann mühsam gegen den Passat zurück stampfen.

Zirka alle zwei Wochen dreht der Passat entweder eher nördlich oder südlicher. Auf solch eine Wetterlage warten wir nun. Bewältigen erst mal die 140 Seemeilen bis Savusavu in mehreren Etappen, bei absoluter Windstille. Ausnahmsweise unter Motor. Alles innerhalb des nördlichen Riffgürtel von Viti Levu.

Seit dem letzten Aufenthalt vor zwei Jahren, hat sich in Savusavu vieles geändert. Werden schon mal angepisst, weil wir im Fluss ankern. Die neue Marina ist immer noch nicht fertig. Da war angeblich mal ein Baustop wegen illegaler Abholzung eingelegt. Gut so. Doch nun scheint alles wieder weiter zu gehen. Es ist traurig zuzusehen, wenn die vielen Vögel der Mangroven laut zwitschernd flüchten, wenn die schweren Baumaschinen Bäume umrammen. Über der Baustelle hängt vom nassen Holz, das dort verbrannt wird, ein dicker Qualm.

Susanne und Hanspeter liegen mit ihrer Yacht Mi Corazon an einer Boje. Ich freue mich riesig die beiden wieder zu sehen. Thomas und ich machen mehrere tolle Ausflüge in die Berge. Fahrpläne sind ein Rätsel mit mindestens sieben Siegel. Fragst du sieben Busfahrer, bekommst du genau so viele verschiedene Antworten. Prompt taucht auf dem Rückweg kein Bus auf. So laufen wir auf der Strasse, irgendwo in den Bergen in strömendem Regen Richtung Savusavu. Ein junger Typ hat Erbarmen. Nimmt uns mit, ohne dass wir Autostop gemacht haben. Er fährt uns mit seiner gepimpten Karre zurück. Schneller und fast so gekonnt wie Schumacher. So kommen wir doch noch pünktlich zu Susannas Geburtstagsfest. Sally und Metthew von der Segelyacht Alchemist sind auch eingeladen. Die beiden haben wir heute Nachmittag zufällig im Bus kennen gelernt. War ein nettes Fest mit feinem Essen und viel Kopfweh danach…

Jep und der Passat dreht tatsächlich auf Süd! Jetzt aber schnell noch dick einkaufen. In den Lau Inseln gibt es keine Läden. Die wenigen Güter die mit Versorgungsschiffen auf die abgelegenen Inseln gebracht werden, sollten meiner Meinung nach nicht von den Seglern aufgekauft werden. Der Markt in Savusavu ist ein Traum! So viel schönes Gemüse und überall riecht es intensiv nach Indischen Gewürzen. Nur bei den Eier habe ich mich vergriffen. Viele waren schon übers Datum. Mist, die Kavabüschel (Yaqona) sind hier massiv teurer als in Suva! Kava sind getrocknete Wurzeln aus der das traditionelle Getränk hergestellt wird, welches Männer gemeinsam aus einer grossen Schüssel trinken. Darf natürlich nicht fehlen. Beim Besuch eines Dorfes wird erwartet, dass dem Dorfchef eine Yaqona überreicht wird. Kava wächst in den Lau Inseln nicht. Darum ist es ein besonders begehrtes Geschenk.

Kurz vor dem Ablegen entflammt noch eine Diskussion wegen der Routenplanung. Erst ganz in den Süden-Osten nach Fulaga segeln? Oder doch erst die Inseln im Osten ansteuern? Von Fulaga wären alle anderen Inseln leichter zu erreichen. Studieren wiederholt verschiedene Wetterberichte. Wir denken, für die gemütliche Robusta ist das Wetterfenster zu kurz um Fulaga zu erreichen. Mit Wind voll auf die Nase, erreichten wir Fulaga auch unter Motor nicht falls der Wind zu früh dreht. Den anderen wäre es egal die Flaute zu nutzen und die ganze Strecke unter Motor zu fahren. Mit Kurs auf Fulaga dümpeln wir los. Doch bereits auf Höhe von Koro Island stellt der Wind ab. Flaute. So drehen wir um und ankern im Norden von Koro und warten dort auf den Winddreher. Unsere Freunde informieren wir per Funk über die Planänderung.  Alchemist tuckert bei Flaute nach Fulaga. 

Hanspeter und Susanne folgen uns. Nächster Treffpunkt ist Vanua Balavu Island.

Am frühen Morgen, bevor wir weiter segeln wollten, kommt ein kleines Fischerboot daher. Die Insassen sehen wie schmuddelige Piraten aus. Allerlei Fischerutensilien liegen unsortiert im Kahn. Sie schenken uns sechs Kokosnüsse und Bananen und leihen ein Messer von uns aus, um ihre Köder zu zerlegen. Sie laden uns in ihr Dorf ein. Doch wir wollen weiter. Ich schneide vom frischen Kuchen für jeden zwei Stücke ab und überreiche sie ihnen mit einem kleinen Tütchen gemahlenem Kava. 

Am nächsten frühen Morgen sind wir pünktlich bei Hochwasser vor dem Nggilanngila Pass (wird tatsächlich so geschrieben). Die aufgehende Sonne verunmöglicht das Erkennen der Riffe. So orientieren wir uns an den Seekarten von Navionics und den weissen Landmarken am Ufer. Gerade vor Kurzem ist dort eine Yacht aufs Riff gescheppert.

Fiji ist kein einfaches Seegebiet! Unzählige Riffe bedeuteten schon für so manche Yacht das bittere Ende einer Reise. Die Seekarten sind oft ungenau. Wir navigieren mit Navionics und mit Overlay von google maps. Die Satellitenbilder sind super. Einfach nicht segeln wo eine Wolke auf dem Bild erscheint. Nicht vergessen Navionics immer ganz reinzoomen damit alle Details sichtbar werden!!! Und als zweite Option oder als Back Up nutzen wir Open CPN. Auf Sicht Navigieren ist in Fiji unerlässlich. Die Sonne im Rücken, leicht bewegte Wasseroberfläche, zwischen 10 und 16 Uhr sind optimal. Mit polarisierten Sonnenbrillen erscheinen die Farben kräftiger. So lassen sich die Riffe gut erkennen. Dunkles Wasser bedeutet tief. Also keine Gefahr. Desto heller blau – umso weniger tief. Braun, Grün, Gelb sind die Farben der Korallenköpfe. Also Alarmstufe rot! Segeln in der Nacht ist hier trotz modernster Technik gefährlich. Routen müssen sorgfältig geplant werden.

 

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July 15 2019

Fiji Time

In die Vorfreude auf die Reise nach Fiji, mischt sich wie dunkle Schatten auch Traurigkeit. Ob ich meine Eltern das letzte Mal umarme, tut mir grauenhaft weh. Ich weine während den ersten Stunden im Flugzeug. Doch bald bin ich mit einer neuen Situation konfrontiert. Der Reisende vor mir legt seinen Sitz zurück. Toll. Meine Stimmung schwappt in Unmut um. Dammi nomol (Schweizer Fluch). Nun muss ich meine Sitznachbarn wecken, damit ich aus dieser Sardinenposition komme. Auch mit geleerter Blase passe ich nicht besser in den Sitz. Meine Knie berühren die vordere Sitzreihe. Nach dem gruseligen Swissfood platzt mir der Kragen. Ich verlege mich mit einer Decke und Kissen zum Notausgang. Nein ich steige nicht aus. Will ja nach Fiji. Aber ich bleibe dort hocken. Sobald sich das Flugpersonal nähert, fauche ich. Sie lassen mich bis kurz vor der Landung in Ruhe.

Mein Vater hat recht: Seit nach dem Grounding der Schweizer Fluggesellschaft „Swiss Air“ die neue nationale Airline  „Swiss“ gegründet wurde, ist die Luft wirklich draussen!

Flughafen Singapur ist toll. In der Transitzone gibt es allerlei zu sehen. Enteckte kostenlose Fuss- und Wadenmassagegeräte. Echt genau genial. Schade fand ich nichts dergleichen für den Hintern. Der Flug nach Sydney dauert wieder über zehn Stunden. Mir graut’s. War aber alles easy. Viel Raum für die Beine. Essen auch absolut lobenswert. So nun aber genug Werbung. Der Flug Sydney – Fiji, zum Abschluss noch die volle Krönung vom Gau. Schulferien in Australien! Ohweh. Lauter quengelnder kleiner verwöhnter Rotzlöffel. Normalerweise mag ich Kinder. Doch nach nahezu 40 Stunden Sardinenbox nicht mehr. Da wird Geschrei und in den Sitz treten zu viel. Die Eltern scheinen alle mit Valium oder sonst wie gedopt zu sein.

Der Pilot kündet vor der Landung eine Lufttemperatur von 28 Grad bei 9000 % Luftfeuchtigkeit an. Voll treffend ausgedrückt! Das tropische Klima haut mich die ersten zwei Wochen fast um. Dabei war es doch in der Schweiz die letzten Wochen noch viel heisser!

Bei der Ankunft in Fiji war es den Beamten wohl zu heiss um in Aktion zu treten. Kann ich gut verstehen. Ersatzteile, um die es vor der Reise noch Wirbel von wegen Sondertransport gegeben hat, gingen locker durch jede Kontrolle. Meine Empfehlung, so gut wie möglich die Regeln der Fluggesellschaften lesen und zu seinen Gunsten interpretieren. Keinesfalls Schlafende Hunde wecken! Alles in den Koffer stopfen und das Thema ist gegessen – meistens jedenfalls.

So und nun endlich, nach sieben langen Monaten sind Thomi und ich wieder ganz nahe zusammen…

Erst mal Erholung und den Thomi geniessen. Bin total kaputt.

 

Nun wieder an Fiji Time angleichen.

“Leben ist da um gelebt zu werden und nicht zum rumstressen” 

so lautet die Lebensphilosophie der Fijis. 

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June 30 2019

Abschied von der Heimat

Viele Tränen sind geflossen beim Abschied von meinem Sohn Sascha und Eltern und Freunde und Kumpels. Das ist der harte Teil vom Abenteuer!

Mein Arbeitseinsatz im Jugendhaus ist zu Ende. War toll mit meinem alten Team und mit der Praktikantin Barla, wieder in der offenen Jugendarbeit tätig zu sein. Teilweise war der Job echt streng. Vor allem in den kalten Wintermonaten war das Haus immer prall voll. Adoleszente Jugendliche können einem ganz schön herausfordern. Danke liebes Team, dass ihr mich angefragt habt, einzuspringen. Habe grad wieder etwas Wehmut. Alles Gute euch allen und den Kids!!

Arbeiten tat der Reisekasse richtig gut. Sollte wieder für eine Zeit reichen. Wir leben und reisen ja sehr bescheiden. Kaufen nur lokale Produkte ein – auch wenn der Nutellatopf im Laden alle Lustrezeptoren auf Hochtouren kurbelt. Statt in Restaurants essen zu gehen, laden wir lieber Freunde auf die Robusta ein. Kleider werden getragen, bis sie zerfallen. In den meisten Ländern sind Flohmärkte oder Secondhandshops anzutreffen, in denen allerlei nützliches zu finden ist. Für Landreisen nehmen wir die lokalen Verkehrsmittel, statt viel Geld für Mietwagen auszugeben. Im Bus erfahre ich in Gesprächen mit den Einheimischen mehr über ihr Leben als aus dem Reiseführer. Der grosse Teil der Ausgaben liegen eindeutig bei der Wartung der Robusta. Nichts hält ewig und eine Reise um die Welt, durch Gebiete mit extremen Windverhältnissen, ist der Verschleiss entsprechend grösser. Doch auch da können Kosten so einigermassen in Grenzen gehalten werden: Inserate am Schwarzen Brett einer Marina, erwiesen sich auch schon als hilfreich. Besonders dann, wenn jemand seine Yacht verkauft, muss ausgemistet werden. Müllcontainer einer Werft sind oft wahre Goldgruben. 

Ja viel Geld auszugeben ist nicht schwer. Besitzen tun wir nur noch die Robusta und was halt so in sie rein passt.

Während den sieben Monaten in der Schweiz musste ich mich echt zusammenreissen, nicht unnötig Geld auszugeben. Der Einfluss durch Werbung, was Mensch scheinbar glücklich machen soll, ist schon verrückt.

Die WG-Zeit bei meinen Freunden Nora und Dieter und den Kindern Milla und Ari war echt toll.

Es sind gute Menschen die auf so vieles verzichten, damit die Welt wieder gesund werden kann. Verzichten ist falsch ausgedrückt. Es geht ums Umdenken. Wieso soll eine Lieblingsjacke nach kurzer Zeit schon wieder entsorgt werden? Nur weil ich dem Modediktat zerfallen bin? Glaubt mir, wir erleben die negativen Auswirkungen vom masslosem Konsum hautnahe. Verdreckte Strände in den entlegensten Gebieten, Anstieg vom Meeresspiegel, veränderte Wind- und Wetterverhältnisse. Ja und nun bin ich sogar noch in den Medien auf folgende Schlagzeile gestossen. Laut einer Studie des WWF isst jeder Mensch weltweit eine Kreditkarte pro Woche! Ist doch unglaublich.

Umdenken ist für uns alle angesagt. 

Zu allem Übel steige ich morgen in ein Flugzeug und kann mich mit dem Langstreckenflug nach Fiji auch zu den krassen Umweltsündern zählen – auch wenn ich schon vier Jahre nicht mehr geflogen bin.

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May 11 2019

Suva

So nun liege ich schon zwei Wochen in Suva. Eine interessante Stadt mit vielen Märkten und Shops, extrem günstige Preise für Stoffe. So hatte ich während der Wartezeit auf das USA Visa und den Zahnarzt die Aufgabe, schöne Fixleintücher für unsere Vorderkoje nähen zu lassen. Auch das Sofa hat einen neuen schönen Bezug.

Hier noch eine Kleine Umschau, was da so alles um mein Ankerplatz auf Reede ist.
Auf dem Dreimastschooner durfte ich Fotos schiessen, ein fast hundertjähriges norvegisches Stahlschiff, wunderschön aber auch bisschen heruntergekommen. Der Eigner starb kurz nach Ankunft in Suva. Er vermachte das Schiff nun dem Skipper, ein junger Fijianer, der wahrscheinlich bisschen überfordert ist mit diesem Schiff. Vieleicht auch nicht, konnte er einem Filmteam für drei Monate das Schiff verchartern. Vieleicht eine neue Episode von Pirates of Caribean ? Klickt Euch durch die Bilder, ist wirklich eine Augenweide…
Morgen gehts weiter auf die Kavandu Island, mal bisschen frische schöne Meeresluft und tolle Riffe zum schnorcheln. Ich fahre zusammen mit Piourluit, tolle Belgier, die ich schon von Whangarei her kenne.

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April 26 2019

Ankunft in Fiji, Suva

Schnaubi!!
Angekommen, 0300 Uhr morgens, die letzten 20 Meilen waren noch mühsam. Habe dann doch den Motor genommen für die letzten 8 Meilen. Sonst nie gebraucht. Bilge trocken. Haben wir gute Arbeit gemacht! Alles dicht. Schiff hat bisschen Schlagseite wohl alles auf eine Seite gerutscht und der Dieseltank ist auch voll. Dreckiger Hafen, muss morgen schauen wo ich mich verdrücke… Bay of Islands vieleicht. (Ist eine Seitenbucht in Suva. Morgen mehr *schnarch*
Hab Dich lieb !


Kommentar Anja 
Wau Gratulation! Super gemacht. Mein Kommentar folgt später, bin auch k.o. Stellt euch vor vom Arbeiten…